Solothurner Filmtage

Seit Mittwoch 21. Januar 2015 laufen die 50. Solothurner Filmtage. Dieses Filmfestival wollte ich schon länger mal erleben. Dieses Jahr habe ich die Zeit dazu.

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Gestern Freitag, 23.1.15, habe ich 4 Filme genossen und miterlebt:

Yalom’s cure: ein Einblick in das Leben von Irvin Yalom, einem sehr erfolgreichen Psychotherapeuten, der inzwischen über 80 Jahre alt ist. Das Portrait kam bei mir als sehr einfühlsam und persönlich an. Ich bin darin eingetaucht, die Filmemacher haben mich als Zuschauerin ganz persönlich in seine Welt mitgenommen.

Pause: eine Liebesgeschichte voller Pointen und feinen menschlichen Tönen, die das Herz erfreut und den Geist unterhält. Am Schluss habe ich das leicht trügerische Gefühl, dass schon alles richtig ist, wie es ist.

Caricaturistes – Fantassins de la démocratie: Ein Film, der kurzfristig ins Programm aufgenommen wurde, zur Würdigung der Opfer des Anschlags auf CharlieHebdo am 7.1.15. Ich bewundere den Mut der Karikaturisten, die beträchtliche Risiken eingehen, wenn sie zeichnen, was sie denken, um die Manipulationen der Mächtigen blosszustellen.

Broken Land: eine Bestandesaufnahme der Befindlichkeiten von Menschen, die auf der US-amerikanischen Seite des Grenzzauns/-walls zu Mexiko leben. Es kommen die unterschiedlichsten Positionen zur Sprache. Die Personen, die gezeigt werden, sind nicht politisch motiviert, das macht diesen Film so eindrücklich.